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Laufen ohne Ziel

Ich bin 2005 meinen bisher einzigen Marathon gelaufen. Ich war froh und glücklich als ich durchs Ziel lief. Die Anstrengungen habe ich noch lange danach gespürt. Immer wieder habe ich mit dem Gedanken gespielt mich noch einmal dieser Herausforderung zu stellen. Jetzt weiss ich , daß der Gedanke mich nur blockiert wie vieles im Leben was wir tun „nur“ wegen einem Ziel. Warum nur müssen wir uns immer Ziele stellen, warum geht es nicht auch ohne?  Wir leben in einer extrem lauten, hektischen Zeit, die dem Einzelnen immer weniger Freiraum läßt. Ich habe auch deshalb für mich beschlossen einfach nur zu Laufen, ohne Ziel. Dabei möchte ich mich langsam steigern was die Häufigkeit betrifft, es wird mich aber nicht demotivieren wenn ich das nicht schaffe. Enttäuschungen resultieren meistens aus zu hohen Erwartungen. So paradox es klingt aber ich versuche durch das Laufen mein Leben zu entschleunigen. Immer wieder fällt mir in solchen Momenten das Buch von Stan Nadolny „Die Entdeckung der Langsamkeit ein“.

Wer hier also Rekorde, Zeiten, Weiten erwartet wird enttäuscht werden. Wer aber wissen will wie sich mein Leben durch das Laufen ohne Ziel verändert wird vielleicht Interessantes lesen können.

Kategorien:Laufen
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